Samstag, 21. Dezember 2013

Do it yourself: ein Cake Pop Halter aus Holz

Na, wie weit seid Ihr mit den Weihnachtsvorbereitungen? Ich muss ja gestehen, dass ich in diesem Jahr doch ein wenig stolz auf mich bin. Ich habe alle Geschenke zusammen und hübsch verpackt, der Tannenbaum steht und ist auch schon mit Lebkuchen, großen roten Kugeln und vielen Lichtern geschmückt, die Wohnung ist sauber und aufgeräumt und bis auf zwei Kleinigkeiten muss ich auch gar nichts mehr einkaufen. Ich bin also richtig gut vorbereitet :)

Und weil ich jetzt endlich etwas Ruhe habe, habe ich eine hübsche DIY Idee für Euch abgetippt: einen Cake Pop Halter aus Holz. Die Cake Pop Halter / Ständer / Displays die man in den gängigen Shops kaufen kann, haben mich nie richtig überzeugt (zu viel Plastik, zu bunt...) und deshalb hatte ich mich schon im Sommer entschlossen einen eigenen zu basteln:


Das habe ich auch gemacht, aber seitdem dümpelte er irgendwo in den Untiefen meiner Backkommode herum. Vor kurzem fand ich den Cake Pop Halter (und auch eine abgelaufenen Cake Pop Glasur) dann wieder und habe ihn endlich mal ausprobiert. Ich gebe zu, der Kuchen ist ein gekaufter Marmorkuchen den ich nur schnell mit etwas Marmelade verknetet habe. Aber die Cake Pops waren auch nicht primär zum Essen gedacht, sondern eher als Deko für ein paar hübsche Bilder :)


Und hier kommt nun die (hoffentlich verständliche) Anleitung:

Cake Pop Halter aus Holz
ein Holzbrett aus dem Baumarkt (meines war 2,8 cm dick)
--> zugeschnitten in der Größe eurer Wahl z. B. 20 x 20 cm, 20 x 30 cm oder 20 x 10 cm
feines Schleifpapier
Holzlasur in weiß oder Holzlack
einen großen Pinsel
einen Liebsten, der einem Löcher mit 5 mm Durchmesser ins Holz bohrt :)
breites Satinband

- zuerst werden auf dem Brett die Löcher markiert: vom Rand jeweils 2,5 cm Abstand lassen
  und zwischen den einzelnen Löchern 5 cm
- als kleine Hilfe kann man ein kariertes Blatt passend zuschneiden und dann die Löcher
  darauf mit einem Bleistift markieren --> auf das Holz auflegen und mit einem spitzen
  Gegenstand die Markierungen durchdrücken
- nun mit einem 5 mm Bohrer die Löcher ca. 2 cm tief bohren (ich habe Angst vor Bohrmaschinen
  und übergebe diese Aufgabe meinem Mann)
- mit Schleifpapier die Oberfläche leicht anrauen und die Kanten schleifen
- mit dem Lack/der Lasur bemalen und trocknen lassen, eventuell wiederholen
- je nach Deko und Farbe der Cake Pops kann man nun noch ein farbiges Satinband um das
  Brett binden :)


Das klingt doch gar nicht schwer, oder? Wichtig ist, dass Ihr die Löcher nicht komplett durch das Brett bohrt. Sonst könnt Ihr den Cake Pop Halter mit den Cake Pops nämlich nicht hochheben, weil die Stiele durch das Loch rutschen und das wäre echt unpraktisch :)

Habt viel Spaß beim Ausprobieren und noch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Woher Ihr die Materialien bekommt:
*breites Satinband z. B. von Nanu Nana
*Cake Pop Stiele und Glasur - Pati Versand
*Zuckerstreusel - Taart En Decoratie
*Brett, Lasur, Pinsel - Baumarkt

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Eine weihnachtliche Geschenkidee: Plätzchen im Glas

Ich bewundere ja Leute, bei denen am laufenden Band die Ideen sprudeln. Egal ob bei tollen (Wohnungs-)Dekorationen, Food- und Fotostyling, selbst gebastelten Karten, Etiketten... ich lese so viele Blogs bei denen ich mich immer wieder frage: "Wow, wie kommt man nur immer wieder auf solche Sachen?". Denn die Wahrheit ist, dass ich leider nicht der kreativste Mensch der Welt bin. Meine Ideen finde ich im Internet, auf diesen anderen tollen Blogs, Pinterest und Co. und würfel sie dann passend für mich zusammen.

Über eine wunderhübsche Verpackungsidee für Plätzchen im Glas bin ich vor ein paar Wochen bei kukuwaja gestolpert und musste sie direkt nachbasteln. Auf Ihrem Blog findet Ihr noch viel viel mehr tolle Ideen und wenn man nicht so wie ich alles auf den letzten Drücker macht, könnte man sogar passende Etiketten bestellen :)


Die Flaschen müssen natürlich eine möglichst große Öffnung haben damit die kleinen Kekse auch hindurch passen. Meine Flasche mit 250 ml Fassungsvermögen habe ich im Shop Gläser und Flaschen gekauft, dort heißen sie z. B. Weithals- oder Hansaflaschen. Ihr könnt aber auch hübsche Weck- oder Schraubgläser verwenden. Mit knapp 0,70 € kostet sowas nicht die Welt und man kann sie ja noch für Smoothies, Milch etc. wieder verwenden. 

Die Plätzchen habe ich nach dem Rezept meiner Lieblingsplätzchen gebacken. Das klappt einfach immer, ist lecker und geht ganz fix :)


Bei den Sternausstechern kann ich Euch leider nicht mehr sagen, woher ich sie habe. Es war ein Set mit vielen anderen weihnachtlichen Ausstechern und ich glaube ich habe sie irgendwann einmal in einem Discounter gekauft. Der ganz Kleine ist aus einem Set für Linzer Plätzchen, den werdet Ihr einzeln wohl nicht so einfach bekommen :(


Natürlich habe ich nicht nur so winzige Plätzchen, sondern auch noch normal große gebacken. Die habe ich in einem Papierbeutel mit Fenster von Casa di Falcone verpackt. Auch die Aufkleber sind von dort :)


Tja, was soll ich sagen... auf die Idee mit dem Papierbeutel bin ich gerade noch so von allein gekommen, aber Plätzchen in Glasflaschen zu verpacken war für mich dann doch ganz neu :) Ich werde es mir auf jeden Fall merken, denn als Zugabe zu Weihnachtsgeschenken oder auch einfach nur mal so zwischendurch werdet Ihr Euren Liebsten damit bestimmt eine große Freude machen!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Dreierlei Plätzchen aus Dinkelmehl mit Schokolade, Pistazien und Weihnachtsgewürzen

Backen mit Dinkelmehl war für mich bisher kein Thema. Ich kenne niemanden der keinen Weizen verträgt und musste mich dementsprechend auch noch nie intensiv mit Alternativen beschäftigen. Nun hatten ein paar Bloggerfreunde (u.a. Anna, Markus und Maria) und ich aber recht spontan Lust auf eine kleine Wichtelaktion und mein zugelostes Wichtelkind Miri verträgt leider keinen Weizen. Ihr tat es ein wenig Leid solche Umstände zu machen, ich fand das aber überhaupt nicht schlimm. Eine kleine Herausforderung hat noch niemandem geschadet und außerdem beschäftige ich mich sehr gerne mit (für mich) neuen Produkten.

Ich habe also erstmal eine Weile gegoogelt was ich denn beim Backen mit Dinkel so alles beachten muss und mich über die Unterschiede der einzelnen Kornsorten informiert. Im Endeffekt habe ich aber festgestellt, dass man mit dem richtigen Dinkelmehl fast genauso backen kann wie mit dem normalen Weizenmehl :)


Viele von Euch wohnen sicher in größeren Städten und haben eine große Auswahl an Lebensmittelmärkten, Reform- und Bioläden. Das Glück habe ich leider nicht und wurde nach erfolglosen Besuchen bei Lidl und Netto letztendlich bei Edeka fündig.

Dinkelmehl gibt es in verschiedenen Qualitäten und ist deutlich teurer als Weizenmehl. Im Geschäft habe mich für ein Dinkelmehl von Aurora vom Typ 630 entschieden, dass sich laut Verpackung ganz genau wie Weizenmehl verarbeiten lässt und u.a. sehr gut für Mürbeteig geeignet ist. Mein Plätzchenteig war etwas trockener als sonst, aber ansonsten konnte ich beim Backen tatsächlich keinen großen Unterschied bemerken.


Außerdem hatte ich Mitte November ein großes Paket mit vielen verschiedenen Backhelfern und Backzutaten von Edeka bekommen. Von Mehl, über Zucker, gemahlenen Nüssen bis hin zu Marzipan war alles enthalten was man zum Backen braucht und auch eine Rührschüssel aus Edelstahl, ein ausziehbares Backblech und eine Teigrolle u.v.m. durften nicht fehlen! So brauchte ich also außer dem speziellen Dinkelmehl, Butter und Eiern gar nicht viel mehr einkaufen :) 

Das folgende Rezept ist mein heißgeliebtes Plätzchen-Basisrezept, das ich mit einigen weihnachtlichen Gewürzen, Nüssen und Schokolade aufgepeppt habe. So muss man eigentlich nur einen Teig kneten, kann daraus aber drei tolle Plätzchen zaubern.


Dreierlei Plätzchen aus Dinkelmehl
500 g Dinkelmehl (Typ 605) (oder für Nicht-Dinkelbäcker normales Weizenmehl)
1/2 Päckchen Backpulver
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
250 g Butter

- die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in drei Teile mit je ca. 330 g aufteilen
- nach dem Unterkneten von Kakao, Nüssen oder Gewürzen muss der Teig immer noch
  ca. 1 h im Kühlschrank ruhen!
- alle Sorten werden im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Umluft gebacken, bis die Ränder
  leicht goldbraun sind (das dauert ca. 8-9 Minuten)

Plätzchen mit weißer Schokolade, Zimt und Pistazien
50 g weiße Kuvertüre
ca. 20 g Pistazien
Zimt

- Teig auf ca. 4-5 mm ausrollen
- das gewünschte Motiv ausstechen und die Plätzchen wie oben beschrieben goldbraun backen
- nach dem Abkühlen die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, auf die Plätzchen streichen und mit
  Zimt und Pistazien bestreuen


Dunkle Plätzchen mit Schokolade
20 g Kakao
30 g Zucker
1 EL Milch
dunkle Kuvertüre

- Kakao, Zucker und Milch unter den Teig kneten und diesen kalt stellen
- Teig auf ca. 4-5 mm ausrollen
- das gewünschte Motiv ausstechen und die Plätzchen wie oben beschrieben ca. 9 Minuten backen
- Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die ausgekühlten Plätzchen darin eintauchen


Plätzchen mit Spekulatiusgewürz, Mandeln und Schokostreifen
30 g gehackte Mandeln
1 1/2 TL Spekulatiusgewürz
etwas dunkle Kuvertüre + Spekulatiusgewürz
kleine Zuckerperlen

- die gehackten Mandeln und das Spekulatiusgewürz unter das Teigdrittel kneten, kühl stellen
- Teig auf ca. 4-5 mm ausrollen
- das gewünschte Motiv ausstechen und die Plätzchen goldbraun backen
- wieder die Kuvertüre zusammen mit etwas Spekulatiusgewürz im Wasserbad schmelzen
   und mit Zuckerperlen bestreuen

Wie Ihr seht ist es mit ein bisschen Fantasie ganz einfach aus einem Teig drei verschiedene Plätzchen zu zaubern und auch das Backen mit Dinkel ist wahrlich keine Zauberei :) Und wer die Gewürze noch intensiver heraus schmecken möchte, kann die Mengen natürlich problemlos erhöhen!


So, und nun habe ich noch eine kleine Überraschung für Euch: eine(r) von Euch kann nämlich auch so ein tolles Edeka Weihnachtspaket im Wert von ca. 80 € gewinnen! 

Alles was Ihr dafür tun müsst ist, mir bis zum Mittwoch (11.12.13, 24 Uhr) hier ein Kommentar zu hinterlassen in dem Ihr mir verratet welche Plätzchensorten für Euch in der Weihnachtszeit unbedingt dazugehören :)

Die Teilnahmebedingungen
- es wird nach dem Zufallsprinzip ausgelost und der/die Gewinner(in) wird hier bekannt gegeben
- der Gewinn wird nur innerhalb von Deutschland versendet
- nur eine Teilnahme pro Person
- der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt
- Ihr erklärt Euch damit einverstanden, dass ich Eure Adresse an Edeka weiterleite
- bitte hinterlasst keine anonymen Kommentare, diese können leider nicht berücksichtigt werden!

Samstag, 7. Dezember 2013

Die Schokostück-Box im November

Seit ich meiner Schwester ein kleines Schokostück Abo geschenkt habe, läuft es einmal im Monat wie folgt ab: "Duhu Sarah, hast du schon deine Box? Meine ist schon da! Soll ich dir verraten was drin ist?". Gemeinerweise bekommt sie aber ihre Box meist früher als ich, weil sie in Berlin wohnt und auch Schokostück Ihren Sitz in Berlin haben (so erkläre ich es mir jedenfalls). Und nein liebste Schwester, ich möchte natürlich nicht wissen was in der Box ist, denn gerade die Überraschung macht es doch so spannend!

Ihr wisst noch gar nicht was Schokostück überhaupt ist und möchtet gerne mehr darüber erfahren? Dann schaut mal auf deren Homepage vorbei oder guckt Euch meine vergangenen Boxen an :)


Ganz besonders toll finde ich, dass diesmal eine Backmischung im Glas in der Box ist. Ich selbst habe schon oft Cookiebackmischungen verschenkt und finde die Idee immer noch ganz zauberhaft! Die Mischung für Schokoladenbrioche mit Orangen von Mozzer´s Finest ist sehr hübsch geschichtet und ich bin schon gespannt, wie die fertigen Brioche schmecken :)

Ebenfalls schön weihnachtlich finde ich die Vanillekipferl Schokolade von Wildbach und ich freue mich schon darauf, sie heute Nachmittag zusammen mit leckerem Tee auf der Couch essen zu können. Meine Schwester meinte übrigens, dass sie sehr sehr lecker ist, aber man die Vanillekipferl nicht so besonders gut heraus schmeckt.


Für meinen Opa, der immer die ganz dunklen Schokosorten aus der Box bekommt (ich bin leider kein Fan von zu herber Schoki) ist die Cru Virunga 70% von Original Beans mit dabei. Er wird sie zusammen mit anderen Leckereien zu Weihnachten bekommen :)

Die ChocQlate ist eine Schokolade, die nur aus 5 puren Grundzutaten (Kakaobutter, Agavensirup, Kakaopulver, Kakaobohnen und Vanille) hergestellt wurde. Mir hat die Schokolade leider nicht ganz so gut geschmeckt :( Sie war eher etwas bröselig als zart und cremig und mir auch etwas zu herb. 


Mir hat die Produktauswahl in diesem Monat sehr gut gefallen und ich freue mich auf eine Gelegenheit, die Brioche nachzubacken! Wie zufrieden seid Ihr in diesem Monat? Habt Ihr vielleicht schon die Backmischung verwendet und die fertigen Brioche geschmeckt?

Dienstag, 3. Dezember 2013

Weihnachtsbäckerei: Elisenlebkuchen mit Marzipan

Das letzte Wochenende war wirklich toll: meine Familie war zu Besuch, wir haben uns die Bäuche voll geschlagen und den ganzen Nachmittag lang Plätzchen gebacken. Zum Mittag habe ich ganz klassische Rinderrouladen mit Rotkohl und Rosenkohl gekocht. Eine kleine Premiere für mich, denn ich mache wirklich selten Braten, Rouladen und Co.. Sie haben aber wunderbar geschmeckt und nun wird es sie sicher öfter mal geben :) Fürs Plätzchenbacken hatte ich meinen Lieblingsplätzchenteig vorbereitet und außerdem habe ich mit meinem kleinen Bruder Elisenlebkuchenteig angerührt. Sein Kommentar: "Ihhh, ist das ein ekliges Ding!". Ok ich gebe zu, der Teig sieht roh nicht besonders appetitlich, sondern eher ähm... wie wieder gekaut aus ;)

Das Rezept für die tollen Elisenlebkuchen ist übrigens aus dem Buch "Ich helf Dir backen", das ich Euch schon mal vorgestellt habe. Ich bin immer noch ein großer Fan von dem Backbuch, weil es viele tolle Grundrezepte enthält!


Elisenlebkuchen mit Marzipan (für ca. 30 Stück)
100 g Marzipanrohmasse
175 g Zucker
220 g Eiweiß (ca. 7 Eiweiße)
150 g gemahlene Mandeln
150 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Lebkuchengewürz
abgeriebene Zitronenschale
80 g Orangeat
80 g Zitronat
30 g Mehl
1 TL Hirschhornsalz
2 EL Rum
Backoblaten
eventuell Kuvertüre und gehackte Mandeln zum Bestreuen

- Marzipan mit dem Zucker vermengen, Eiweiße unterrühren (es reicht ein Kochlöffel)
- alle anderen Zutaten dazugeben und gut vermischen
- über Nacht ziehen lassen (das habe ich allerdings nicht gemacht und es ging wunderbar!)
- Masse gleichmäßig auf den Oblaten verteilen (sie laufen nicht besonders auseinander)
- Lebkuchen im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Umluft ca. 20 Minuten backen
- auskühlen lassen, eventuell mit Kuvertüre überziehen und mit Mandeln bestreuen


Die Elisenlebkuchen sind herrlich würzig, haben durch das Orangeat und Zitronat etwas Biss und sind aber trotzdem schön weich. Ich habe die Hälfte der Lebkuchen noch mit Kuvertüre überzogen, aber das muss wirklich nicht unbedingt sein. Sie sind auch so richtig lecker :) Ich werde sie jedenfalls bald noch einmal backen müssen, denn nachdem ich Gebäcktüten an meine Familienmitglieder verteilt habe und wir einige noch am gleichen Tag gegessen haben, waren nicht mehr viele übrig. Mein Mann hat sich schon beschwert, warum ich so viele weggebe ;) 

Nun suche ich noch ein tolles Rezept für ganz normale Lebkuchen. Habt Ihr Tipps?

Dienstag, 26. November 2013

Rezension: "Feinste Weihnachtsbäckerei" + mürbe Vanilleplätzchen

Da es nun nicht mehr lange bis Weihnachten ist und Ihr hoffentlich genauso wild aufs Plätzchenbacken seid wie ich, möchte ich Euch heute das Buch "Feinste Weihnachtsbäckerei" von Ulrike Hornberg und Pierre Reboul vorstellen. Erschienen ist es im Brandstätter Verlag und kostet 29,90 €:

"Feinste Weihnachtsbäckerei" ist eine erweiterte Neuauflage des gleichnamigen Klassikers von 1985 und enthält auf 250 Seiten über 200 weihnachtliche Rezepte. Die österreichischen Klassiker wie Kokosbusserl oder Springerle aus der älteren Auflage wurden neu kombiniert mit französischen Rezepten und ergeben nun eine noch umfangreichere Rezeptsammlung. Ihr findet in diesem Buch wirklich alles: Rezepte für Plätzchen, Früchtebrote, Stollen, Lebkuchen, Trüffel, Baiser... was auch immer Ihr sucht, Ihr werdet hier ganz bestimmt fündig!

Auf den ersten Seiten des Buches dreht sich zudem alles um die Grund(back)ausstattung, die wichtigsten Grundzutaten und es gibt auch eine kleine "Backschule". Für mich ist dieser Einführungsteil meist nicht so interessant da ich mich mit dem Backen recht gut auskenne, für etwas ungeübtere Bäckerinnen und Bäcker aber doch eine schöne Ergänzung!


Das Layout ist sehr klassisch und schlicht und gefällt mir gerade deshalb unheimlich gut! Die dominierenden Farben Grau und Gold und die schön dicken Buchseiten machen "Feinste Weihnachtsbäckerei" optisch zu einem echten "Weihnachtsbackbuch" (oh Gott, versteht man was ich damit sagen möchte?). Auch schön finde ich, dass die Fotos sich auf das Wesentliche, nämlich das Gebäck, konzentrieren und nicht überstylt sind. 

Die Fotos sind aber leider auch der (einzige) ganz große Kritikpunkt: es gibt davon viel zu wenige in diesem Buch. Manchmal kommt auf sechs und mehr Rezepte nur ein einziges Foto und viele Seiten sehen aus wie die Doppelseite, die ich unten fotografiert habe :( So kann ich mir das Gebäck sehr oft überhaupt nicht vorstellen und ich muss ehrlich sagen, dass ich so wenige Fotos in noch keinem meiner Bücher gefunden habe. Man hätte ja auch mehrere Sorten Plätzchen gemeinsam fotografieren können, falls es darum ging Platz zu sparen. 


Als Testrezept habe ich mir diesmal ein ganz einfaches und sehr klassisches Rezept für mürbe Vanilleplätzchen aus dem Buch heraus gesucht. Das Foto sah toll aus (ihr merkt, Fotos sind für mich einfach super wichtig!) und nach einem langen Arbeitstag waren sie auch noch schnell gemacht.


Mürbe Vanilleplätzchen "Diamant aus Vanille"
200 g Butter
80 g Puderzucker
1/2 Vanilleschote
1/4 TL Salz
20 g Eigelb
225 g Mehl
+ ein Eigelb und groben Zucker/Hagelzucker für den Rand

- alle Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig verkneten (Achtung, der Teig ist sehr klebrig!)
- diesen zu ca. 3 cm dicken Rollen formen, in Frischhaltefolie einwickeln und kalt stellen
- dann rundherum mit Eigelb bestreichen und in dem groben Zucker wälzen
- nochmals kurz kalt stellen, in etwas dickere Scheiben schneiden und bei 170 °C Umluft
  ca. 10 Minuten goldgelb backen

Die fertigen Plätzchen sind herrlich mürbe und buttrig und haben mir und meinem Mann sehr sehr gut geschmeckt :)


Mein Fazit: "Feinste Weihnachtsbäckerei" ist ein wirklich richtig schön aufgemachtes Backbuch mit einer sehr umfangreichen Rezeptsammlung. Leider sind aber nur wenige Fotos dabei und hätte ich es mir im Buchladen angeschaut, hätte ich es wohl allein deshalb wieder zurück ins Regal gestellt :( Der erste Eindruck ist beim (Back-)Buchkauf eben oft ganz entscheidend, da man sich mit den konkreten Rezepten dann eher erst zu Hause auseinander setzt. Wer aber über diesen Makel hinwegsehen kann, bekommt ein wirklich tolles Buch, das sicher auch wunderbar als Weihnachtsgeschenk eignet :)

*Das Buch "Feinste Weihnachtsbäckerei" wurde mir vom Brandstätter Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Freitag, 22. November 2013

Der Inhalt der brandnooz Back Box

Vor kurzen habe ich Euch ja die brandnooz Back Box vorgestellt und fünf Boxen an Euch verlost (ich hoffe alle Boxen sind gut angekommen?!). Nun möchte ich Euch natürlich auch noch kurz die enthaltenen Produkte vorstellen :)

 Milka Mini Muffin Backmischung / Kluth Cranberrys / Pickerd Cake-Creme
Lotus Karamellgebäck Creme / Pickerd Drachen-Perlchen / (Sanella)

Besonders gefreut habe ich mich über die Drachen-Perlchen und die Karamellgebäck Creme. Zuckerperlen kann man nämlich nie genug haben und auf die Karamellcreme bin ich einfach so sehr gespannt ;) Die Cake-Creme kann ich leider gar nicht gebrauchen, weil ich so fertige künstliche Creme überhaupt nicht mag... Cranberrys brauche ich regelmäßig zum Backen und auch die Milka Backmischung werde ich gerne ausprobieren. Mit einem einfachen Frosting kann man sicher ganz fix ein paar leckere Mini Cupcakes backen! (Sanella habe ich auf dem Foto vergessen...)

Zeitung Laviva / Diamant Profi-Backmehl / Freixenet "Mia" Moscato
Nevella Sucralose Tafelsüße / Mans Freitag Likies

Die Laviva Zeitschrift war glaube ich nur eine kleine Zugabe, passt aber irgendwie so gar nicht in eine Back Box :( Da hätte es sicherlich passendere Zeitungen gegeben. Auch Sucralose zum Backen brauche ich nicht. Ich verwende lieber richtigen Zucker, da er einfach sehr wichtig für die Konsistenz vieler Backwaren ist! Auf das Profi Backmehl bin ich sehr gespannt und ein Gläschen Moscato und leckere kleine Kekse passen doch gut in die Wartepausen beim Backen ;) 

Mein Fazit: von den elf Produkten der brandnooz Back Box fand ich leider nur sieben richtig passend. Der Rest hat eigentlich nicht besonders viel mit dem Thema Backen zu tun und so bin ich doch ein bisschen enttäuscht :( Es gibt soooo viele tolle Backzutaten, so viel hübsche (essbare) Deko, da hätte man doch etwas passendere Produkte finden können.

Vielleicht sehe ich das Thema aber auch etwas zu eng? Was meint Ihr? Hat die Box Eure Erwartungen erfüllt und habt Ihr vielleicht auch schon ein paar Produkte ausprobiert?

Dienstag, 19. November 2013

Gib mir die Kugel: Ferrero Rocher Torte

Ich gestehe: ich liebe liebe liebe Ferrero Rocher! Diese knusprigen, nussigen, schokoladig-cremigen Kugeln finde ich einfach wahnsinnig lecker und so sind sie eine meiner absoluten Lieblingssüßigkeiten. Ich weiß nicht wie lange ich schon die "Gib mir die Kugel" Torte auf dem Laptop abgespeichert habe und noch weniger weiß ich, warum ich sie Ewigkeiten nicht ausprobiert habe. Jedenfalls waren vor kurzem Freunde bei uns und da habe ich die Ferrero Rocher Torte endlich mal nachgebacken.

Das Zerkleinern der Kugeln ist ein bisschen tricky, zumindest mit meinem Stabmixer. Zuerst waren die Ferrero Rocher viel zu kalt, ließen sich nicht zerkleinern und ganze Stücke flogen durch die Luft. Dann waren sie irgendwann zu weich und legten den Stabmixer lahm... Es war wirklich nicht lustig und machte mich irgendwann ziemlich wütend :) Hat man das Problem des Zerkleinerns aber erstmal überwunden, ist der Rest ein Kinderspiel!

Ferrero Rocher Torte (für eine 26er Springform)
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
150 g weiche Butter
200 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver

- Zucker, Vanillezucker und Eier mehrere Minuten lang sehr schaumig aufschlagen
- weiche Butter dazugeben und verrühren
- Haselnüsse und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben
- in eine Springform füllen und bei 180 °C Ober/Unterhitze ca. 30 Minuten lang backen
- auskühlen lassen

32 Kugeln Ferrero Rocher (gut gekühlt)
700 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
Kuvertüre zum Verzieren

- 24 kalte Ferrero Rocher mit dem Mixer (oder dem Stabmixer) gut zerkleinern
- Sahne zusammen mit dem Sahnesteif steif schlagen und 2/3 davon vorsichtig nach und nach
   unter die Ferrero-Rocher-Masse heben
- Creme auf den ausgekühlten Boden streichen, 8 Ferrero Rocher halbieren
- mit der restlichen Sahne Tupfen auf die Torte spritzen und mit den halbierten Pralinen belegen
- Kuvertüre schmelzen und damit die Mitte der Torte verzieren


Die Torte schmeckt sehr lecker nach Ferrero Rocher und auch der Boden ist ein (Nuss)Traum! Durch die viele Sahne und die Nüsse ist sie aber auch mega gehaltvoll und sehr sehr sättigend. Mehr als ein Stück auf einmal habe ich also nicht geschafft. Als einzige Torte zum Kaffee würde ich die Ferrero Rocher Torte wohl nicht mehr anbieten, aber zusammen mit leichteren Kuchen und Torten passt sie gut auf eine Kaffeetafel, weil sie natürlich auch recht hübsch aussieht :)

Wenn Euch also durch die Luft fliegende Ferrero Stückchen und eine riesige Menge Kalorien nicht abschrecken, solltet Ihr diese Torte dringend nachbacken!

Sonntag, 17. November 2013

Hellofresh im Oktober

Heute zeige ich Euch vorerst das letzte Mal den Inhalt einer Hellofresh Box. Meine 4-Boxen-Testphase ist nun nämlich um :) Mein Mann und ich haben zusammen insgesamt zwölf verschiedene Gerichte gekocht und gegessen und waren wirklich sehr zufrieden mit den Produkten, dem Service und dem Geschmack. Es war natürlich auch mal etwas dabei was uns nicht ganz so gut geschmeckt, aber das kann bei einer Überraschungsbox nun einmal passieren.

Hier noch einmal meine alten Berichte vom Juli, August und September :)


Schweinesteak in Rosmarin-Zitronen-Marinade, dazu braun gebratene Spätzle & Rahmspinat
Ich habe dank der Box tatsächlich zum ersten Mal selbst Rahmspinat gekocht und fand ihn super super lecker :) Auch die Spätzle haben richtig gut dazu gepasst. Allerdings hätten wir beide durchaus noch ein weiteres Stück vom Schweinelachssteak essen können und mein Mann wurde so leider nicht so richtig satt.


Parmesan-Puten-Goujons mit Karotten-Kartoffelstampf und Thymian-Tomatensalat
Das war definitiv das mit Abstand leckerste Gericht der Box!!! Es war super einfach zu kochen, die Zutaten absolut alltagstauglich und es hat einfach alles wunderbar zusammen gepasst. Das Gericht wird es so definitiv noch öfter geben :)

Champignon & karamellisierte Zwiebel-Tarte, mit Creme fraiche und Kräutern der Provence
Von der Tarte konnte ich leider kein gescheites Foto schießen, weil es nach dem Kochen schon unheimlich spät war :( Ich habe ja keine Tageslichtlampen und so bin ich wirklich auf das Tageslicht angewiesen. Die Tarte war ok, aber doch das schwächste Gericht der Box. Ich persönlich hätte noch etwas (Ziegen?)Käse über das Gemüse gegeben und mitgebacken, das ist mir aber zu spät eingefallen. So war es irgendwie wieder etwas zu wenig Belag und ein kleines bisschen langweilig.


Ob wir die Box nun auch selbst bestellen werden? Ja. Nicht jede Woche und nicht jeden Monat, denn die Box ist ja doch etwas preisintensiver, aber mir hat das Ausprobieren neuer Gerichte einfach unheimlich viel Spaß gemacht. Ich bin manchmal beim Kochen etwas eingefahren und langweilig und da brauche ich dann einfach ein bisschen Inspiration ;) Von Zeit zu Zeit werden wir uns also eine Hellofresh Box gönnen und wenn Ihr mögt, werde ich die Gerichte dann auch wieder hier vorstellen :)

Dienstag, 12. November 2013

Brownies Brownies Brownies und noch mehr Brownies

Jetzt wo Weihnachten mit immer größeren Schritten auf uns zu kommt, wollte ich Euch noch einmal an ein älteres Brownie Rezept von mir erinnern. Falls Ihr das noch nicht ausprobiert habt, dann ist jetzt in der Vorweihnachtszeit der perfekte Zeitpunkt :)


Durch die vielen Nüsse und die Rosinen passen sie perfekt in die Weihnachtsbäckerei. Und Ihr müsst sie unbedingt auch mal in Puderzucker walzen, dass schmeckt gleich noch viel besser!

Das Rezept findet Ihr HIER :)


Wie Ihr auf den Fotos seht verschenke ich die Brownies auch sehr gerne an Familie und Freunde zum Geburtstag. Ich mag nicht immer "nur" etwas Gekauftes verschenken und ergänze oft ein kleines Geschenk aus meiner Küche. Verpackt in Boxen (z. B. von Casa di Falcone), verziert mit einem Band und einem hübschen Aufkleber werden die Brownies zu einem tollen individuellen Geschenk :)

Sonntag, 10. November 2013

Die Schokostück-Box im Oktober

Vor einer Woche war es wieder soweit: die neue Schokostück-Box kam ins Haus geflattert. Ein bisschen verspätet, weil eines der Produkte nicht rechtzeitig bei Schokostück eingetroffen ist. Das war aber nicht schlimm, denn man wurde per Mail und Facebook über die Verspätung informiert. Von einer so guten Information der Kunden können sich so einige Unternehmen ein Stück abschneiden!

Falls Ihr die Schokostück-Box noch nicht kennt und mehr darüber erfahren möchtet, könnt Ihr HIER alles ganz genau nachlesen. Außerdem findet Ihr auf meinem Blog Fotos von allen bisherigen Schokostück-Boxen!


Diesmal waren in der Box vier Produkte enthalten: ein Mandel Schoko Cake Pop von Ben & Bellchen, dunkle Nougat Schokolade von Vivani, Glückskugeln von Wellnuss und Honiglebkuchen von Leysieffer

Auf Instagram meinte jemand, dass er etwas enttäuscht war vom Inhalt, weil es scheinbar zu wenig Produkte für den Preis der Box waren. Ich habe dann nach den Preisen geschaut und allein die Honiglebkuchen kosten im Online Shop schon um die 10 €. Der Cake Pop liegt bei 2,90 €, die Glückskugeln bei 2,95 € und die Vivani Schokolade bei 1,79 €. Macht 17,64 €.

Ich rechne den Wert der Box eigentlich nie nach, denn ich finde das ist nicht unbedingt der Sinn der Sache. Diesmal kann ich aber ganz Sherlock Holmes like verkünden, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht ;)


Aufgegessen habe wir bisher den Cake Pop (ok, der war nach gefühlten 10 sec. nach Fotografieren der Box aufgemampft) und die Honiglebkuchen. Der Cake Pop war super lecker und die Honiglebkuchen gut, aber für den Preis irgendwie nicht besonders genug. Die Glückkugeln (Haselnusskerne mit Zimt-Vollmilch-Schokolade) waren laut meiner Schwester auch super. Die Vivani Schokolade und meinen eigenen Glückskugeln lege ich noch weg für "schlechte Zeiten" ;)


Ich habe meiner Schwester übrigens auch gerade ein Schokostück Abo zum Geburtstag geschenkt. So bekommt sie nicht nur ein Geschenk zum Geburtstag, sondern auch drei Monate lang immer eine kleine Überraschung nach Hause geliefert. Von Ihr bekomme ich im Moment also auch immer die Rückmeldung, welche Produkte sie besonders gut fand.

Was hat Euch denn in diesem Monat am besten geschmeckt? Oder war vielleicht auch etwas dabei, was Euch gar nicht gefallen hat?

*Die Schokostück-Box wurde mir von Schokostück zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

Sonntag, 3. November 2013

Einfach nur wahnsinnig lecker: "Heiße Liebe" oder Käsekuchen mit Beeren

Schon die ersten Bilder auf Facebook und Instagram haben Euch ganz neugierig gemacht. Und ja, dieser Käsekuchen ist auch wirklich so lecker wie er aussieht! Ich bin jedenfalls ganz hin und weg von dem Mix aus süß-cremigem Käsekuchen, knusprigem Mürbeteigboden und den sauren Beeren.


Was ich nicht unbedingt brauche ist die im Originalrezept vorhandene Creme aus weißer Schokolade. Ich fand sie leider nicht ganz so passend und zum Glück hatte ich auch nur einige Kleckse davon aufgespritzt. Der Vollständigkeit halber schreibe ich Euch die Creme trotzdem mit auf, es hat ja jeder einen anderen Geschmack :)

Ich habe außerdem die Menge an Boden verdoppelt, einfach weil ich Mürbeteig sehr gerne mag und mir die vorgegeben Menge als zu wenig erschien. Das könnt Ihr aber gerne anpassen, wenn Ihr eher weniger Boden mögt. Verzichtet habe ich auch auf den gekauften Pudding und stattdessen einfach mehr Quark genommen. Das Rezept unten ist also meine abgewandelte Version :)


"Heiße Liebe" oder: Käsekuchen mit Beeren (für eine 28er Tarteform oder 26er Springform)
250 g Butter
100 g Zucker
400 g Mehl

- Mehl, Zucker und Butter zu einem glatten Mürbeteig verkneten, eine 1/2 Stunde kalten stellen
- Teig in die Tarteform drücken, dabei einen Rand hochziehen

2 EL Marmelade (Himbeer, Johannisbeer...)
3 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
600 g Magerquark
300 g gefrorene Himbeeren oder ein Beeren-Mix

- rohen Boden mit der Marmeladen bestreichen
- alle anderen Zutaten bis auf die Beeren mit dem Handrüher gleichmäßig verrühren
- auf den Boden gießen und mit den gefrorenen Beeren belegen
- Käsekuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober/Unterhitze etwa 1 Stunde backen
  (reduziert unbedingt die Hitze, wenn der Kuchen zu schnell zu dunkel wird!!!)

100 g Magerquark
100 g weiße Schokolade
200 g Sahne

- Schokolade vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen, Sahne steif schlagen
- Magerquark und Schokolade verrühren, dann die Sahne vorsichtig unterheben
- gleichmäßig oder in Tupfen auf dem ausgekühlten Käsekuchen verteilen


Ich werde häufig gefragt, warum meine Käsekuchen so schön gleichmäßig und hell werden. Das ist ganz leicht zu erklären: ich beobachte den Kuchen im Ofen und reduziere fast immer die Hitze, wenn ich merke dass der Kuchen zu dunkel wird (oder nehme gleich 10 °C weniger als angeben). Durch zu hohe Temperatur geht Käsekuchen zu stark auf, wird zu dunkel und fällt beim Auskühlen auch wieder deutlich zusammen.

Ich bin gespannt wie Euch dieser Käsekuchen schmeckt und vor allem, ob Ihr ihn mit der Creme gegessen habt oder nicht :)

Rezeptquelle: abgewandelt nach einem Rezept von Chefkoch

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Gewinnt eine von fünf brandnooz Back Boxen!

Gleich vorweg: ich weiß, es gibt einige unter Euch die es nicht mögen wenn ich zu viele Produkte vorstelle oder Kooperationen eingehe, aber heute habe ich eine kleine Überraschung für Euch :) 

Brandnooz und deren Boxen sind sicher einigen bereits ein Begriff. Man kann bei brandnooz monatlich eine Überraschungs-Box für 9,99 € inkl. Versand bestellen und bekommt dafür eine Auswahl an neuen Lebensmitteln. Ab und an gibt es auch Themenwochen und so wird Mitte November zum ersten Mal eine brandnooz Back Box verschickt. 

Leider habe ich heute keine eigenen Bilder für Euch, weil auch ich meine Box erst zusammen mit allen anderen Boxen im November erhalte. Nicht ganz optimal, aber es ging diesmal nicht anders.


Die brandnooz Back Box kostet normalerweise 12,99 € inkl. Versand und soll einen Wert von min. 18 € haben. Welche Firmen mit welchen Produkten dabei sind, bleibt bis zum Versand der Boxen ein Geheimnis. 

Ihr habt Lust so eine Back Box zu gewinnen? Dann hinterlasst bis Freitag, den 01.11.2013 23.59 Uhr, hier ein Kommentar und verratet mir warum gerade Ihr so eine Box gewinnen solltet. 


Die Box wird direkt von brandnooz an Euch versandt, deshalb solltet Ihr mit der Weitergabe Eurer Adresse einverstanden sein. Wichtig: für die Teilnahme müsst Ihr 18 Jahre alt sein und innerhalb von Deutschland wohnen. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen und es erfolgt keine Auszahlung des Gewinns! Ich verlose die fünf Boxen nach dem Zufallsprinzip. Bitte gebt auch eine E-Mail Adresse an, damit ich Euch anschreiben kann :)

Und die Gewinner von je einer brandnooz Back Box sind:

Steffi S. vom Probierstübchen
Bea
Sarah von "Im Großstadtdschungel"
Nancy
Caroline S.

Herzlichen Glückwunsch an Euch fünf :) Ich werde mich noch heute per E-Mail melden und wünsche Euch ganz viel Freude mit der Box!

Und falls Ihr nun nicht gewonnen habt, habt Ihr natürlich immer noch die Möglichkeit selbst eine Box zu bestellen oder jemandem damit eine Freude zu machen ;)

*Ich bekomme für diesen Beitrag ebenfalls eine Back Box, sonst nichts. Viel schöner ist es jedoch, dass ich fünf anderen Personen eine Freude machen kann :)

Sonntag, 27. Oktober 2013

Vanillelikör mit weißer Schokolade

Heute habe ich eine kleine Geschenkidee für Euch. Ja ich weiß, es sind noch gute zwei Monate bis Weihnachten, aber ich freue mich schon jetzt auf die für mich gemütlichste Zeit im ganzen Jahr :) Ich schau mich also bereits nach neuer Deko um, überlege wie ich den Baum schmücke, teste Rezepte und plane die Besuche bei unseren Familien. Aber: ich kaufe noch keinen Lebkuchen oder ähnlichen Weihnachtssüßkram, das spare ich mir wirklich bis Dezember auf.


Zu den normalen gekauften Weihnachtsgeschenken gebe ich immer gerne eine selbstgemachte Kleinigkeit mit dazu. Im letzten und vorletzten Jahr waren es Lebkuchenkugeln, die wirklich unheimlich lecker sind (ich werde sie auch in diesem Jahr wieder machen), aber es soll natürlich auch mal etwas Neues geben. Erinnert ihr Euch an meinen Lebkuchenlikör? Etwas abgewandelt wird das Rezept zu einem total leckeren Vanillelikör mit weißer Schokolade :)


Vanillelikör mit weißer Schokolade (für etwa 800 ml Likör)
150 g weiße Schokolade
50 g Puderzucker
400 ml H-Sahne
50 ml H-Milch
Mark von einer Vanilleschote
200 ml Weizenkorn

- Schokolade in Sahne und Milch vorsichtig schmelzen
- Mark der Vanilleschote und Puderzucker dazugeben und gut verrühren
- mit dem Weizenkorn vermischen, lauwarm abkühlen lassen (eventuell noch einmal umrühren)
- in saubere Flaschen abfüllen und gut verschließen
- im Kühlschrank aufbewahrt ist der Likör etwa 2-3 Wochen haltbar

Eine tolle Auswahl von hübschen Flaschen findet Ihr übrigens bei Gläser und Flaschen. Hier habe ich die Weihnachtsflaschen Stern 100 ml und Tannenbaum 100ml verwendet :)


Der Likör schmeckt eine kleines bisschen wie Eierlikör und ist wirklich wunderbar cremig und vanillig! Er schmeckt auch nicht zu stark nach Alkohol, was ich sehr wichtig finde. Ich bin nämlich kein ganz so großer Freund von Alkohol. Ein feiner Likör ist da aber wieder eine Ausnahme :) Das Rezept ist mal wieder aus dem tollen Buch "Geschenke aus meiner Küche" von Annik Wecker, das ich wirklich nur empfehlen kann.

Habt Ihr vielleicht weitere Rezepte für schnelle Liköre? Also welche, die nicht erst 2-3 Monate ziehen müssen?

Sonntag, 20. Oktober 2013

Die Geschichte von 30 Backformen und einer Bäckerin

Einige von Euch haben sich eine kleine Übersicht über meine Backformen gewünscht und gestern habe ich nun mal alle hervor gekramt und fotografiert. Manche hatte ich halb vergessen und als dann der Tisch voll gepackt war mit Formen, war ich schon ein bisschen schockiert :) 

Ich starte einfach mal mit den absoluten Basics, meinen Springformen:

Herzspringformen klein (Tchibo)
Springformen rund 18, 22 und 26 cm (Kaiser)
Herzspringform (Zenker)

Runde Springformen hat wohl wirklich jeder zu Hause. Zumindest die mit einem Durchmesser von 26 cm. Viele Rezepte sind genau passend für die 26er und halbiert dann passend für die 18er. Die 22er brauche ich für Motivtorten wenn ich mehrere Etagen machen möchte und die 18er ist für zwei Personen die ideale Größe. Alle runden Springformen benutze ich also sehr sehr oft und habe als Backfreak natürlich auch alle drei Größen doppelt :)

Die Herzspringformen benutzte ich hingegen fast nie. Die Große lässt sich nicht so schön aufschneiden und ist mir irgendwie auch zu kitschig. Die Kleinen habe ich eigentlich nur gekauft, weil sie so hübsch aussehen :)

Kastenform (Zenker)

Auch eine Kastenform gehört für mich zur Basis(back)ausstattung jeder Küche. Egal ob für Kuchen oder leckere Brote, es gibt super viele schöne Rezepte für diese Form und ich benutze sie recht häufig. 

Das kleine Backblech war eine Buch/Blech-Kombi, aber ich nehme es eigentlich fast nur für Brownies. Ich habe natürlich auch zwei große, ausziehbare Backbleche und zwei weitere, die ich direkt in den Ofen einhängen kann. Die habe ich aber nicht fotografiert, weil sie nicht weiter spannend sind :)

kleine Tarteformen (Tchibo und Amazon)
große Tarteform (Tchibo)
rechteckige Tarteform (KD Torten)
(alle mit Hebeboden)

Ich liebe liebe liebe meine Tarteformen, denn alle haben einen super praktischen Hebeboden. Ich würde nie wieder welche ohne kaufen (ok, die Form von Ib Laursen ist eine Ausnahme!), weil das Rausnehmen der Tartes so zum Kinderspiel wird. Die rechteckige Form habe ich übrigens gerade erst am vergangenen Wochenende in Hamburg gekauft :) Sie war nicht gerade günstig, stand aber schon ewig auf meiner Wunschliste!

Muffinbleche für große und kleine Muffins

Diese großen Muffinbleche sind erst mit dem Umzug ins neue Haus bei mir eingezogen, denn in meiner Studentenwohnung hatte ich ja nur so einen kleinen Pizzaofen in den keine großen Formen hinein passten. Dementsprechend habe ich auch noch jeweils die kleinen 6er und 12er Bleche. Mir persönlich reichen hier recht günstige Bleche, weil ich Muffins und Cupcakes sowieso immer im Papierförmchen backe!

Obstkuchenform (Zenker)
Pie-Form 28 cm (Ib Laursen, gekauft bei Geliebtes Zuhause)
große Gugelhupfform (Kaiser)
Pie-Form (American Heritage)

Ganz neu und somit noch unbenutzt ist die weiße Pie-Form von Ib Laursen, die ich gerade erst während der Glamour Shopping Week gekauft habe. Ich finde sie super hübsch und muss sie definitiv bald mal einweihen! Die Pie-Form aus Glas nehme ich ebenfalls sehr gerne, allerdings ist sie mit einem 24er Durchmesser manchmal etwas zu klein.

Die Obstkuchenform wiederum ist auch so ein Klassiker unter den Backformen. Ich benutze sie aber nur seeeeehr selten, da ich den Boden vom Aussehen her viel zu altbacken finde... Die große Gugelhupfform ist ebenfalls noch recht neu. Sie wurde mir von Sara empfohlen und ich bin wirklich super zufrieden!

kleine rechteckige Förmchen, Blumenförmchen (Tchibo), Herzförmchen
Mini-Donut-Form, Mittlere von Tupperware, Mini-Gugelhupfform

Mit Silikonformen verbindet mich eine Hassliebe: einerseits löst sich das Gebäck natürlich super aus den Formen und so winzige Kuchen sind einfach nur süß. Andererseits hasse ich dieses ganze Rumgewabbel wie die Pest! Auch das Abwaschen von Silikonformen finde ich wahnsinnig nervig und an die ganzen Fussel die daran kleben bleiben, möchte ich lieber gar nicht denken... ihr seht, ich und die Silikonformen werden wohl keine Freunde werden ;)

Puh, wenn ich also so durchzähle habe ich insgesamt achtundzwanzig (!) Backformen und vier große Backbleche. Das war mir bis gestern gar nicht bewusst, denn wann holt man schon alle auf einmal aus dem Schrank heraus? Und ja, es ist ziemlich verrückt, aber mich macht es eben einfach glücklich aus verschiedenen Formen wählen zu können, denn das Auge isst eben wirklich mit.

Was sind denn eure allerliebsten Backformen? Was haltet ihr von Silikonformen und welche Form war ein absoluter Fehlkauf?